Sanfte Haarentfernung in der Bikinizone
Rötungen, Pickelchen und kleine Entzündungen sind nur all zu oft das Resultat einer Rasur in der Bikinizone. Wer regelmäßig die Haare der Bikinizone entfernt kennt das Problem, dass sich die empfindliche Haut nach der Rasur leicht rötet und zu Entzündungen neigt. Das sieht meist nicht nur unschön aus, sondern wird auch von Schmerzen begleitet. Besonders die Nassrasur setzt der Haut stark zu. Was sollten Sie beachten, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird und welche Alternativen gibt es zur Nassrasur.
Viele Frauen bevorzugen die Nassrasur, weil sie einfach, schnell und gründlich ist. Dennoch sollte man sich gerade für die Bikinizone etwas Zeit nehmen. Oberstes Gebot bei der Rasur ist eine scharfe Klinge. Abgenutzte Rasierer haben hier nichts verloren. Auch wenn an Beinen und Achseln auch einmal ein Shampoo oder Duschgel als Rasierschaum-Ersatz zum Einsatz kommt, sollten Sie in der Bikinizone auf einen Rasierschaum oder ein -Gel zurück greifen – so gleitet die Klinge nicht nur optimal über die Haut, der Schaum pflegt die Haut gleichzeitig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, rasiert in der Bikinizone in Wuchsrichtung der Haare. Damit trifft die Rasierklinge auf wenig Widerstände und reizt die Haut nicht unnötig. Rötungen und Pickelchen können so vermieden werden. Wesentlich gründlicher ist allerdings die Rasur entgegen der Wuchsrichtung. Hier lautet die Regel: Ohne übermäßigen Druck in langen Zügen rasieren. Die Klinge nach jedem Zug unter fließendem, warmem Wasser reinigen. Nach der Rasur sollte der übrige Rasierschaum mit reichlich warmem Wasser entfernt und die Haut sanft trocken getupft werden. Nun kann eine pflegende Lotion aufgetragen werden, die die Haut beruhigt und mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen Rötungen vorbeugt. Viele Frauen schwören auch auf milden Babypuder, der nach der Rasur aufgestäubt wird.
Natürlich gibt es viele Alternativen zur Haarentfernung mit einem Nassrasierer. Die wohl einfachsten Varianten sind die mit einem elektrischen Rasierer oder mit Enthaarungscreme. Die elektrische Variante ist zwar sehr sanft zur Haut, hinterlässt aber bei Weiten nicht so ein glattes Ergebnis wie die Nassrasur. Enthaarungscremes werden auf die Haare aufgetragen und nach einer Einwirkzeit mit einem Spatel abgenommen oder einfach mit Wasser abgespült. In einer chemischen Reaktion lösen sie das Haar auf und entfernen es so. Eine sehr unkomplizierte Methode, die aber nicht von jeder Haut vertragen wird. Oftmals reagiert die Haut mit Rötungen auf die chemischen Inhaltsstoffe. All diese Arten der Haarentfernung bieten aber keine dauerhafte Entfernung. Nach wenigen Tagen muss die Prozedur wiederholt werden. Wer länger Ruhe vor den lästigen Härchen haben will, muss zu anderen Mitteln greifen. Eine Haarentfernung mit Wachs beispielsweise zaubert gleich für mehrere Wochen glatte Haut. Angeboten werden sie in Kosmetikstudios – Drogeriemärkte bieten aber auch Homesets für die Behandlung zu Hause an. Hier ist etwas Mut und Übung gefragt. Wer eine dauerhafte Haarentfernung bevorzugt, der kann auch die IPL Methode anwenden.
Schöner Artikel, eins sollte man aber- meiner Meinung nach- nicht anwenden : Babypuder nach der Rasur… das führt eher zu Pickelchen!