Parfüm – Die unterschiedlichen Duft-Klassen
Der Begriff Parfüm wird fälschlicher Weise oft für viele verschiedene Duftarten verwendet, denn Parfüm bezeichnet eigentlich nur ein Gemisch mit einer Duftkonzentration von mindestens 15 Prozent. Insgesamt werden vier Duft-Klassen unterschieden: Parfüm, Eau de Parfüm, Eau de Toilette und das Eau de Cologne. Das Parfüm ist die am höchsten konzentrierte Variante und beinhaltet zwischen 15 und 30 Prozent so genannter Riechstoffe. Es wird daher in der Regel sparsamer dosiert und duftet bis zu sechs Stunden. Das Eau de Parfüm ist etwas schwächer und enthält acht bis 14 Prozent Riechstoffe. Sechs bis neun Prozent sind im Eau de Toilette, der wohl bekanntesten Duft-Art, zu finden. Lediglich drei bis fünf Prozent Riechstoffe charakterisieren das Eau de Cologne, das damit die stärkste Verdünnung aufweist.
Jeder der vier Konzentrationen setzt sich aus Kopf-, Herz und Basisnote zusammen. Die Kopfnote ist der Duft, den man riecht, sobald man den Flakon öffnet oder das Parfüm frisch versprüht hat. Sie verfliegt sehr schnell und bereitet der Herznote, der eigentlichen Note des Parfüms, den duftenden Weg. Sie ist der „Hauptduft“ und entfaltet sich innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Auftrag. Als letztes nehmen wir die Basisnote, die aus lang anhaltenden Duftstoffen besteht, wahr. Sie ist es, die wir in Erinnerung behalten, die uns Menschen am Duft wiedererkennen lässt und in uns Erinnerungen an bestimmte Momente und Ereignisse weckt. Lediglich das Eau de Cologne besitzt keine Basisnote, mit ein Grund, warum es relativ schnell verfliegt. Welche Parfüms, Eau de Parfüms, Eau de Toilettes und Eau de Colognes gerade besonders beliebt sind, zeigt die Parfümerie Douglas in ihrer Online-Top Ten der Damendüfte.